13. JUNI 2013: WANDERTAG DER 7A NACH SYLT

Sommer – Sonne – Strandwetter – …..


So hatten wir uns den lange vorher geplanten Wandertag vorgestellt. Die Fahrkarten waren vorbestellt, der Termin bei Herrn Harslem angemeldet.


Aber dann – schon ein paar Tage vorher zeigte die Wettervorhersage eine Regenwahrscheinlichkeit von 87 % an.

Der Morgen präsentierte sich schon beim Aufstehen mit Dauerregen. Als wir uns in der Klasse trafen, fragte ich, ob ich die Fahrkarten zurückgeben sollte und wir lieber in der Schule bleiben sollten. Sofort hörte ich ein entschlossenes, einstimmiges

„NEIN“. Ein Mädchen fügte hinzu:“Wenn wir unterwegs sind, haben wir doch immer viel Spaß, das Wetter ist egal.“ Das machte mir Mut.


Auf dem Weg von der Schule zum Tönninger Bahnhof regnete es ordentlich, aber schon bald saßen wir im Zug. Ich wollte während der Zugfahrt von 1 ½ Stunden mit meiner Elternvertreterin Frau Fröhlich, die uns freundlicherweise begleitete, ein Alternativprogramm auf Sylt ausarbeiten. Doch umso weiter wir fuhren, desto weniger regnete es. Bei der Ankunft in Westerland war es sehr bewölkt, aber trocken. So gab ich meiner Klasse erst einmal Freizeit in der Shoppingmeile und wir vereinbarten danach als Treffpunkt den Eingang zur Strandpromenade.


Alle kamen pünktlich und gut gelaunt an, aber die meisten waren kaum wieder zu erkennen, da sie plötzlich coole Sonnenbrillen auf der Nase hatten.


Inzwischen waren alle Wolken verschwunden. Es war ziemlich windig, die Sonne schien und am Strand gab es eine tolle Brandung. Obwohl wir nur mit den Füßen im Wasser waren, wurden wir trotzdem ziemlich nass und hatten richtig viel Spaß. Nebenbei gab es mehrere freie Strandkörbe zum Chillen. Wir beschlossen, eine Stunde später nach Hause zu fahren, weil es am Strand so schön war.


Einige Jungs hatten eine Hose zum Wechseln dabei, einige Mädchen versuchten, ihre Hosen im Wind zu trocknen. Als dies nicht glückte, kauften sie sich kurzerhand eine Leggings. Andere, so wie auch ich, bewiesen, dass echte Nordfriesen nässeresistent sind und schlurften im Wet-Outfit durch Westerlands Geschäftswelt.


Auf der Zugfahrt nach Hause mutierten viele von Wasserratten zu Wanderratten. Meine Meute lief ständig, aber fröhlich kichernd durch die Abteile. Um 17.00 Uhr kamen wir in Tönning an, und freuten uns, dass wir so viel Glück mit dem Wetter und so einen tollen Wandertag gehabt hatten.


Vielen Dank noch mal an meine fröhliche und zuverlässige Klasse und einen besonderen Dank an Frau Fröhlich für die nette Begleitung!

 

Text und Fotos: Frau Schwerdt