WIE KOMMT DIE MILCH IN DIE TÜTE?

Ein Besuch der Klasse 5a in Witzwort

Am Donnerstag, 7. November 2013 machten wir uns auf den Weg nach Witzwort, um  den Bauernhof meines Onkels und die Meierei zu besichtigen. Um 8.00 Uhr trafen wir uns auf dem Bauernhof. Zuerst zeigte uns mein Onkel das Melken in dem Melkstand und erklärte uns die Unterschiede vom Melken und Füttern mit dem Melkroboter. Nachdem die letzten Kühe gemolken waren, gingen wir mit der Milch zu den kleinen Kälbern, die schon auf ihr Frühstück warteten. Jedes Kalb hat seine eigene Box und bekommt die Milch in seinen eigenen Eimer mit Nuckel. Den etwas größeren Kälber konnten wir die Milch in einen Trog geben.

Nach einem kleinen Abstecher zu den Schafen gingen wir in den Stall, wo die Kühe von einem Melkroboter gemolken werden. Alles geht automatisch. Der Computer hat alle Daten der Kühe gespeichert, z. B. wie viel Schrot sie fressen dürfen, wie oft sie am Tag gemolken werden sollen, wieviel Milch sie geben und wann sie kalben. Wenn die Milch einer Kuh mal nicht ganz in Ordnung ist und nicht mit zur Meierei darf, wird sie in einem gesonderten Behälter abgeleitet, das geht alles automatisch. Nachdem wir uns alles genau angesehen hatten und alle Fragen beantwortet waren, durften wir im Stall auf den großen Heuballen zusammen frühstücken und ein bisschen toben.

Um 10.30 Uhr sollten wir bei der Meierei sein. Bevor wir durch die Hygieneschleuse gingen, mussten wir alle eine Schutzkleidung drüberziehen. Los ging es mit der Führung in der Halle, wo die Milchtanker die Milch, die von den Bauernhöfen abgeholt wird, abtanken. Danach wurde uns gezeigt, wie die Milch am Fließband in Milchpackungen abgefüllt und abgepackt wird. Viele verschiedene Milchpackungen gibt es, z. B. Biomilch, laktosefreie Milch und Milch mit unterschiedlichen Fettstufen. Bevor die Milch abgepackt und weiter verkauft werden darf, muss sie in dem eigenen Labor genau untersucht werden.

Nach der Führung wurden wir eingeladen, verschiedene Leckereien der Meierei zu probieren. Das war eine gute Gelegenheit viele Fragen zu stellen, was bei der Führung nicht so gut möglich war, da es in der Meierei sehr laut ist. Um 12.30 Uhr wartete der Bus auch schon wieder auf uns.

 

Vielen Dank an Familie Thoms und an die Meierei von der Klasse 5a der ETS Tönning für diesen schönen und spannenden Vormittag, der viel zu schnell zu Ende ging.

 

Text: Jan-Hendrik Radtke (5a)

Fotos: Gerlinde Thoms-Radtke (Seine Mutter)