Chemie-Exkursion der 13a zur TRIMET Aluminiumhütte

Der Chemiekurs der Klasse 13a unter Leitung von Herrn Dr. Klützke besuchte am 28. September 2017 die Aluminiumhütte der TRIMET AG in Hamburg.

Das Werk produziert in 270 Elektrolyseöfen flüssiges Aluminium, Rohstoff zur Produktion von Fahrzeug- und Maschinenteilen aller Art, Werkstoff für Gebäude, Stromleitungen und vielem mehr.

Das Hüttengelände ist 400.000 Quadratmeter groß und beschäftigt über 340 Menschen.

 

Im Rahmen unseres Unterrichtsthemas Elektrochemie interessierte uns vor allem die großtechnische Schmelzflusselektrolyse, in der flüssiges Aluminium im Hall-Héroult-Prozess aus Aluminiumoxid hergestellt wird.

Nach einem informativen Vortrag über die Geschichte des Werkes, die Aluminiumproduktion und deren Bedeutung für uns alle ging es unter fachkundiger Führung durch die Produktion.

 

Das Tragen von Schutzkleidung war obligatorisch, doch so konnten wir ganz dicht an die Anlagen treten und viele Arbeitsvorgänge hautnah beobachten. Die Kruste der wie vulkanische Lava aussehenden über 900 °C heißen Aluminiumoxid-Kryolith-Schmelze wurde beispielsweise mit großen Pressluftwerkzeugen durchstoßen, um die riesigen Graphitanoden auszuwechseln.

 

Uns beeindruckte die enorme Größe der Hallen, die Hitze rund um die Öfen und vor allem das enorme magnetische Feld, das durch die anliegende Stromstärke von ca. 180.000 Ampere hervorgerufen wird.

 

Im Anschluss an die Führung erhielten wir noch einen Imbiss und konnten in lockerer Runde noch die letzten Fragen klären.

Alles in allem war es eine sehr informative Exkursion, an die wir uns gerne erinnern werden.

 

 

Foto und Text: Herr Dr. Klützke